Macht, Geschlecht und autoritäre Mobilität

Vom 1. bis 4. September 2026 fand in London die Annual International Conference der Royal Geographical Society (RGS-IBG) statt, eine der größten internationalen Fachkonferenzen der Geographie. Unter dem diesjährigen Leitthema „Geographies of inequalities: towards just places“ diskutierten Forschende aus aller Welt, wie räumliche und gesellschaftliche Ungleichheiten entstehen, sich gegenseitig verstärken und überwunden werden können.
Für das Projekt Saarmila bot die Konferenz die Gelegenheit, aktuelle Ergebnisse in eine stärker theoretische Debatte über Mobilität, Macht und gesellschaftliche Ungleichheit einzubringen. Im Vortrag „Against the inevitability of cars: power, gender, and authoritarian mobility“ ging Dr. Andrea Amri-Henkel der Frage nach, warum automobile Mobilität so selbstverständlich erscheint und welche gesellschaftlichen Machtverhältnisse sich darin widerspiegeln…