Ein transdisziplinärer Ansatz
Unser transdisziplinäres Team konzentriert sich derzeit darauf, zu erforschen und zu vermitteln, welche historischen und politischen Aspekte den heutigen Stand der Mobilitätsplanung im Saarland geprägt haben und welche Auswirkungen ein solches System auf den Alltag der Bürger*innen hat. Unser Fokus entstand unter Berücksichtigung aktueller Daten. Diese zeigen, dass das Saarland die höchste Autobahndichte und Pkw-Dichte aller deutschen Bundesländer aufweist.
Ausgehend von Land- und Stadtgeschichte, Video- und Fotoarchiven sowie Feldforschung analysieren wir den Kontext, um besser zu verstehen, was uns aus unterschiedlichen Perspektiven umgibt. Ziel ist ein historischer Überblick von 1945 bis heute – von der Phase des Wiederaufbaus über die Ära der Massenmotorisierung bis hin zu den gegenwärtigen Herausforderungen der Mobilitätswende. Unsere transdisziplinäre Forschung nimmt dabei nicht nur die Infrastruktur in den Blick, sondern auch die sozialen und symbolischen Bedeutungen von Mobilität.
Methodisch verbinden wir klassische Recherchen und Interviews mit partizipativen Formaten wie Mapping-Workshops und Soundaufnahmen. Während wir diese thematische Studie vorantreiben, entwickeln wir Wege um. Forschungsergebnisse und Daten zu kommunizieren, mit dem Ziel, konstruktive Debatten anzustoßen und Perspektiven auf die aktuelle Mobilitäts-Situation zu erweitern. So wollen wir die Realität analysieren und wissenschaftliche Forschungsergebnisse in die Gesellschaft bringen, um einen partizipativen Kommunikationsprozess über den Ist-Zustand und mögliche Veränderungen anzustoßen.

